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Von Shared Decision Making bis zum ultimativen Entscheidunterstützungssystem

 


Der 14. Schweizerische Kongress für Gesundheitsökonomie und Gesundheitswissenschaften (SKGG) vom 3. November 2017 im Universitätsspital Bern, befasst sich mit der Thematik und Problematik der Entscheidfindung im Gesundheitssystem. In fünf Keynotes und mehreren Parallelveranstaltungen wird versucht, die Thematik strukturiert einzugrenzen und möglichst konkret darzulegen. Dabei geht es nicht nur um die evidenzbasierte klinische Entscheidfindung, sondern auch um den Patienten und dessen Selbstbestimmung und Gesundheitskompetenz. Anderseits wird auf die Interprofessionalität und Interdisziplinarität eingegangen, die ebenfalls zur Entscheidfindung einen wesentlichen Beitrag erbringen können, da davon ausgegangen werden muss, dass das monodisziplinäre Denken und Handeln den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht. Das Bindeglied zwischen Arzt und Patient bildet sodann das „Shared Decision Making“, die gemeinsame Entscheidfindung zumindest von Arzt und Patient - generell aber von Anbietern und Nutzern von gesundheitsbezogenen Dienstleistungen. Zum Kongressabschluss wird auf das ultimative Entscheidunterstützungssystem, das „Learning Health System“ eingegangen. Im Rahmen des Zukunftsforum Gesundheit, eines Parallelgefässes des Kongresses, wird das Swiss Learning Health System erläutert – dies nebst dem Referat „Künstliche Intelligenz und Roboter im Gesundheitsbereich: Hoffnung mit Grenzen?“.